Unternehmen

Die Geschichte von Wilde + Spieth geht zurück ins Jahr 1831. Damals war Wilde + Spieth noch eine Schreinerei, mit ortsansässigen Handwerkern. Qualität ist von Beginn an das, worauf wir uns fokussiert haben. So kam es Ende der 1940er Jahre auch zur Zusammenarbeit mit Egon Eiermann, dem bekannten deutschen Architekten. Ein entscheidender Wendepunkt für unser Unternehmen.

Egon Eiermann entwarf ikonische Stühle und Tische in enger Zusammenarbeit mit Wilde + Spieth, bei denen er Sperrholz und Stahl als Materialien verwendete. Seit Jahrzehnten entwickelt Wilde + Spieth auch Stühle für Musiker. Einige der weltweit größten Orchester, zum Beispiel das Orchester der Elbphilharmonie in Hamburg hat sich für unsere Produkte entschieden. Heute versteht sich Wilde + Spieth als zukunftsorientiertes Unternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit, herausragendem Service und höchsten Qualitätsstandards. Wir fertigen unsere Produkte mit Liebe zum Detail und Sinn für Materialität – moderne Klassiker, geschätzt von Architekten, Designern, Einrichtern und Designliebhabern weltweit.

„Unsere Motivation ist die Kreativität, der Qualitätsanspruch und die Liebe fürs Detail der Menschen, die für uns und mit uns arbeiten.“

Thomas Gerber, Managing Director

Quality

Konzentration auf das Wesentliche

Wir halten Qualität nicht für selbstverständlich, denn viele kleine Zwischenschritte machen Qualität erst besonders gut. Ein Stuhl ist für uns mehr als nur ein Stuhl. Er ist ein Produkt, das besonders vielen menschlichen Ansprüchen gerecht werden muss. Die Ergonomie, sowie die fühlbare Oberfläche, natürliche Materialien, und das Zusammenspiel von Funktionalität und Ästhetik machen einen Stuhl zu dem was er ist. So entsteht Qualität, die ein Leben, oder sogar über Generationen hinweg besteht. Für uns macht all dies einen Klassiker zum Klassiker. Ersatzteile sorgen dafür, dass unsere Klassiker repariert und nicht entsorgt werden.

Nachhaltigkeit

Wir fertigen immer noch in Deutschland – nachhaltig und regional. Auch unser Holz stammt aus Deutschland und wird bei unserem Lieferanten in Brakel verarbeitet. Für jeden Baum der gefällt wird, wird ein neuer Baum gepflanzt. Wir empfinden die Welt und die Umwelt, die uns ein Zuhause gibt auch als gemeinsame Verantwortung.

Designer

Egon Eiermann

Als der deutsche Architekt und Designer Egon Eiermann (1904-1970) auf der Weltausstellung in Brüssel durch seine aus acht Glas- und Stahlpavillons bestehende Zusammenarbeit mit dem Bauhaus- Architekten Sep Ruf erstmals international in Erscheinung trat, gehörte er bereits zu den maßgebenden deutschen Architekten. Sowohl vor, während, als auch nach dem Krieg war er an der Konstruktion von Gebäuden beteiligt, die für sein Land und seine Epoche von großer Bedeutung waren. Berühmt wurde er für das Gebäude der neuen Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche in Berlin, die sich zu einem Symbol West-Berlins in den Nachkriegsjahren entwickelte.

Egon Eiermann war Perfektionist bis ins kleinste Detail, und so wie einige seiner zeitgenössischen Architektenkollegen, gestaltete er auch das Interieur für mehrere seiner Gebäudeentwürfe inklusive der dazugehörigen Möbel. Beispiele für frühe Möbelentwürfe sind der dreibeinige Stuhl SE 42 von 1949 und der Drehstuhl SGB 197. Zu seinen wichtigsten Entwürfen gehören der SE 68 Mehrzweckstuhl, und nicht zuletzt der Klappstuhl SE 18, wahrscheinlich der bekannteste Stuhl Eiermanns überhaupt, den er für Wilde + Spieth entwarf. 1953 wurde der SE 18 mit dem „Good Design Award“ des Museum of Modern Art in New York und 1954 bei der Triennale in Mailand mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Ein offensichtliches Element der Designanschauung Eiermanns war die Betonung von Funktion und Ergonomie – wenn es um die perfekte Form ging, machte er keinerlei Kompromisse.

Daniel Libeskind

Der polnisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind ist eine internationale Figur der Architektur und des Städtebaus. Von einem tiefen Engagement für Musik, Philosophie und Literatur geleitet, strebt Libeskind eine Architektur an, die eindrücklich, originell und nachhaltig ist. Libeskind gründete 1989 sein Architekturbüro in Berlin, nachdem er den Wettbewerb für den Bau des Jüdischen Museums in Berlin gewonnen hatte. Im Februar 2003 verlegte Studio Libeskind sein Hauptquartier von Berlin nach New York City, um den Generalplaner für die Sanierung des World Trade Centers zu beaufsichtigen, die heute in Lower Manhattan realisiert wird.

Daniel Libeskind beschäftigt sich mit der Planung und Realisierung diverser städtischer, kultureller und kommerzieller Projekte auf der ganzen Welt. Das Studio hat Gebäude fertiggestellt, die eine große Bandbreite von Museen und Konzerthallen bis hin zu Kongresszentren, Universitätsgebäuden, Hotels, Einkaufszentren und Wohntürmen abdecken. Als leitender Architekt von Studio Libeskind hält Herr Libeskind viele Vorträge über die Kunst der Architektur an Universitäten und Konferenzen. Seine Architektur und Ideen waren Gegenstand vieler Artikel und Ausstellungen, die das Gebiet der Architektur und die Entwicklung von Städten und Kultur beeinflussten.